SED-Unrecht nicht vergessen
Aufarbeitung stärken. Betroffene unterstützen. Demokratie bewahren.
Erstes Gesetz zur Änderung des Aufarbeitungsbeauftragtengesetzes in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Auseinandersetzung mit dem Unrecht der SED-Diktatur bleibt eine wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft. Mecklenburg-Vorpommern setzt sich dafür ein, die historische Aufarbeitung fortzuführen, Betroffene zu unterstützen und die demokratische Erinnerungskultur zu stärken.
Mit der Anpassung des Aufarbeitungsbeauftragtengesetzes werden die Grundlagen für eine unabhängige Arbeit der Landesbeauftragten geschaffen und bestehende Hilfsangebote weiterentwickelt.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick
❤️ Betroffene beraten und unterstützen
Menschen, die durch die SED-Diktatur verfolgt wurden oder Unrecht erfahren haben, erhalten Unterstützung bei der Aufarbeitung ihres persönlichen Schicksals sowie bei Fragen zu Beratung und Anerkennung.
📄 Hilfe bei Entschädigung und weiteren Hilfen
Betroffene erhalten Unterstützung bei Entschädigungs- und Hilfeleistungen. Zusätzlich wird über weitere Hilfsangebote informiert und bei der Antragstellung begleitet.
📚 Aufarbeitung weiter fördern
Gemeinsam mit Einrichtungen der politischen Bildung wird die historische und politische Aufarbeitung der SED-Diktatur in Mecklenburg-Vorpommern fortgeführt und weiterentwickelt.
🔎 Staatssicherheit im Blick behalten
Die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR bleibt ein zentraler Bestandteil der historischen Aufarbeitung. Die Erfahrungen der Betroffenen werden weiterhin berücksichtigt.
📁 Unterstützung bei Stasi-Unterlagen
Die Beratung rund um Auskunft, Einsicht und Herausgabe von Unterlagen aus den Stasi-Unterlagen wird weiterhin unterstützt und begleitet.
🤝 Zusammenarbeit stärken
Die Zusammenarbeit mit Opferbeauftragten des Bundes und weiteren Einrichtungen wird gestärkt, um Betroffene besser zu erreichen und Angebote zu vernetzen.
🛡️ Unabhängigkeit sichern
Die Landesbeauftragte beziehungsweise der Landesbeauftragte arbeitet unabhängig und ist nur dem Gesetz verpflichtet. Damit wird eine verlässliche und unabhängige Aufarbeitung gewährleistet.
Erinnern. Aufklären. Zukunft gestalten.
Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, Geschichte sichtbar zu machen, aus ihr zu lernen und Menschen zu unterstützen, die unter politischem Unrecht gelitten haben.
- ✔ Unterstützung für Betroffene von SED-Unrecht
- ✔ Förderung historischer Aufarbeitung
- ✔ Beratung zu Stasi-Unterlagen
- ✔ Stärkung demokratischer Werte
- ✔ Bewahrung der Erinnerungskultur
Für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie
Die Erinnerung an die Opfer der SED-Diktatur ist ein wichtiger Bestandteil demokratischer Verantwortung. Aufarbeitung schafft Verständnis, stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt und schützt die Demokratie für kommende Generationen.
Mecklenburg-Vorpommern steht für eine aktive Erinnerungskultur und für die Unterstützung der Menschen, die durch staatliches Unrecht betroffen waren.
Geschichte aufarbeiten. Demokratie stärken.
Eine starke Demokratie braucht Wissen über ihre Vergangenheit. Deshalb bleiben Aufklärung, politische Bildung und Unterstützung für Betroffene zentrale Aufgaben unseres Landes.
Weitere Informationen
Mehr Informationen zu politischen Themen und zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026:
➡ SPD Kandidaten Mecklenburg-Vorpommern 2026
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